Tuesday 2nd March 2010 - 2:04:49 PM
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Monday 15th February 2010 - 3:02:50 PM
- Wer sich mal über Parteispenden der Filzparteien informieren möchte, findet in diesem PDF die Fundstellen der Rechenschaftsberichte seit 1968. Alle Rechenschaftsberichte ab 1983 sind online und in diesem Dokument verlinkt.
Die FDP bekam übrigens 1983 insgesamt 13,4 Mio DM an Spenden, davon 8 Mio DM von “Unbekannt”. Keine weiteren Fragen.
- Facebook sammelt zwar fleißig Daten über Mitglieder und Nicht-Mitglieder, gibt sich aber selbst zugeknöpft. Die Datenkrake eröffnet ein neues Büro in Hamburg, möchte aber nicht verraten wo.
Was Informationen über den eigenen Aufenthaltsort angehe, gäbe sich Facebook reichlich zugeknöpft, berichtete der Mediendienst meedia.de. Vom neuen Hamburg-Büro sei lediglich zu erfahren, dass es am Rödingsmarkt sei. Facebook habe kein Interesse daran, dass die genaue Adresse bekannt werde, habe es auf Anfrage bei der zuständigen PR-Agentur geheißen.
Leider hat Facebook übersehen, dass ihre Adresse im Handelsregister genannt wird. Kann man sich schon mal ins Adressbuch eintragen, da wird in den nächsten Jahren sicherlich noch die ein oder andere Datenschutzdemonstration stattfinden müssen.
Facebook Germany GmbH
Rathausmarkt 5
20095 Hamburg
- Neusprech im Arbeitsmarkt: Schaufensterdekorateur heisst jetzt Gestalter/in für visuelles Marketing.
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Wednesday 10th February 2010 - 3:25:31 PM
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Tuesday 9th February 2010 - 1:05:06 AM
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Monday 8th February 2010 - 1:12:34 PM
- Neben den üblichen Überwachungs- und Datenschutzargumenten gegen Facebook gibt es noch ein originär soziales Argument gegen die Teilnahme an sozialen Netzwerken. Aufgeschrieben von Florian Siepert.
Ich möchte mit größeren Teilen meiner sozialen Vergangenheit nichts zu tun haben. Ich hatte eine Handvoll Freunde in meiner Schulzeit. Der Begriff “Handvoll” beschreibt hier auch eher die Hand eines Kriegsveteranen. In meiner frühen beruflichen Karriere hatte ich eine Menge Kontakte. “Kontakte” sozusagen.
Ich bin da etwas dogmatisch geworden. Ich möchte nicht wieder auf dem Radar erscheinen, zu Klassentreffen eingeladen werden, Demos aus den rauchenden Ruinen von Kleinstplattenfirmen erhalten, lose in Kontakt bleiben.
- Die “Open Source Intelligence”-Abteilung der CDU veröffentlicht ein Dossier über die Piratepartei:
[…] die Union muss sich fragen, wie sie auf die Entwicklung reagiert. Po-
sitioniert sie sich zu den Themen, ignoriert sie die Entwicklung, passt sie
sich an, indem sie totale Freiheit für das Netz fordert?
[…]
Muss sie strengere Verhaltensregeln für das Internet fordern? Muss sie künftig
häufiger, differenzierter um Kompromisse zwischen Internet-Affinen und
auf Innere Sicherheit Bedachten ringen?
[…]
Wichtig ist für die Volksparteien, im Besonderen für deren Nach-
wuchswerbung, die neuen Kommunikationswege zu verstehen und kluge
Dialogangebote zu unterbreiten.
Mein Lieblingssatz ist dieser hier:
Werden Presseanalysen und Aussagen junger Blogger aus dem Umfeld der
Unionsparteien zugrunde gelegt, schafft es die Piratenpartei, in vielen
Kreisen, Städten und Gemeinden durch vielfältige Aktionen Aufmerksam-
keit zu erregen.
So so, es gibt als junge Blogger mit CDU-Parteibuch, die abends Google News nach Artikeln über die Piratenpartei durchforsten und ihre Erkenntnisse dann an die Konrad-Adenauer-Stiftung faxen. (via)
- Beim US-amerikanischen Großereignis Super Bowl dürfen Abtreibungsgegner Werbung schalten, aber keine schwulen Dating-Webseiten.
- Aus der Reihe Ich habe doch nichts zu verbergen, Folge 1337. Jungautorin plagiiert und wird dank Bestellung bei Amazon überführt.
Das Merkwürdige an der Sache ist: Während Hegemann sagt, dass sie das Buch nicht kenne, kann der Verlag SuKuLTur einen Beleg vorweisen, aus dem hervorgeht, dass Carl Hegemann den Roman Airens am 28. August 2009 über Amazon Marketplace bestellt und an seine Tochter Helene hat liefern lassen.
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Monday 1st February 2010 - 3:57:26 PM
- Während der Untergang des Printjournalismus in Deutschland noch diskutiert wird und in den USA langsam sichtbar wird, geht es in Rümanien schon ordentlich rund. Den entsprechenden Podcast von Radio Rumänien International vom 31.01.2010 müsste morgen bei Radio 700 abrufbar sein.
- Schönes Exemplar von Ossi-Bashing in der Welt, als Essay getarnt:
Wer im Westen aufsteigt, will nach oben. Aufsteiger im Osten wollen keiner von denen da oben sein. Ist tiefenpsychologisch eingepflanzte Bonzendistanz womöglich ein Motiv? Es könnte auch daran liegen, dass Studentenbewegung wie Punk antikulturelle Strömungen waren, die heutige Grellbunt-Ästhetik dagegen eine Abwesenheit von Kultur zum Ausdruck bringt.
[…]
Die Abkehr vom Großen Latinum als bildungsbürgerlichem Anspruch in der sozialistischen Schule zog direkt die Degradierung der griechisch-römischen Klassik nach sich. Zwar konnte man in der DDR durchaus Latein lernen, nur galt es eben eher als Nebenfach für angehende Mediziner. Dagegen muss die Einführung von Russisch als Pflichtfach wie ein bildungsmäßiger Mao-Kittel, wie eine Sowjetisierung als verordnetes Klassenziel wirken.
Der Werksdirektor vor seiner Schrankwand aus Holzimitat in einer Neubauwohnung der Plattenbausiedlung war kein Zerrbild, sondern tatsächlich die Vorstellung vom nützlichen, erfolgreichen Mitglied der Gesellschaft. Für den West-Blick ist es der ikonografische Inbegriff der Entbürgerlichung. Top-Wissenschaftler, die nicht in die Oper gehen oder sich für wohltätige Zwecke engagieren, sondern statt dessen auf die “Datsche” fahren.
Während im Westen eine noch recht starke Klientel einen aufgeklärten Atheismus pflegt und durchaus in der Lage ist, zu beschreiben, was an Christentum und Amtskirche abgelehnt wird, herrscht im Osten vielerorts völlige religiöse “Unmusikalität” vor.
[…]
Und wer in der Vorweihnachtszeit durch seelenlos grellbunt illuminierte Ost-Ortschaften fährt, bekommt die Loslösung der Weihnacht von ihren Wurzeln auch noch hell ausgeleuchtet. Statt des Lichts in der Dunkelheit hat hier die Ästhetik der Leuchtreklame die Oberhand gewonnen.
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Friday 22nd January 2010 - 4:51:19 PM
- Aus der Kategorie nutzloses Wissen:
Wie heißen die kleinen Plastikdinger, mit denen man Gitarrensaiten am Steg befestigt? Die Antwort findet sich weder in der deutschen noch in der englischen Wikipedia:
Stegstecker, Saitenpins, Brückenpins, Bridgepins, Stegstifte, Saitenhalter oder auch Stöckerl.
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Thursday 14th January 2010 - 8:06:26 PM
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Monday 11th January 2010 - 3:13:05 AM
- Wer schon immer mal wissen wollte, wie es in nordkoreanischen Arbeitslagern zugeht, sollte diesen Podcast von Radio Netherlands International nicht verpassen.
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Thursday 7th January 2010 - 2:44:26 AM
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